|
Bei der Vipassana-Meditation
wird meist der Atem als
Meditationsobjekt verwendet,
allerdings wird er hier im
Gegensatz zu vielen Yoga Übungen
nicht absichtlich beeinflusst.
Vipassana wurde in Indien vor
über 2500 Jahren von Gotama, dem
Buddha,
wiederentdeckt und von ihm als
ein universelles Heilmittel
gegen universelle Krankheiten,
als eine Kunst zu leben gelehrt.
Diese jedem frei zugängliche
Technik, die nichts mit Religion
oder Weltanschauung zu tun hat,
strebt die vollständige
Beseitigung geistiger
Unreinheiten und letztendlich
vollkommene Befreiung an.
Heilung, jedoch nicht nur
Heilung von Krankheiten, sondern
das umfassende Geheiltwerden von
menschlichem Leiden ist ihr
Ziel.
Vipassana ist ein Weg der
Selbstveränderung durch
Selbstbeobachtung. Dabei liegt
der Schwerpunkt auf der engen
Wechselbeziehung zwischen Körper
und Geist, die durch trainierte,
auf die körperlichen
Empfindungen gerichtete
Achtsamkeit auf direktem Wege
erfahren werden kann. Diese
Empfindungen bestimmen das Leben
des Körpers, beeinflussen
einander im ständigen
Wechselspiel und konditionieren
den Geist. Die auf eigene
Beobachtung gründende,
selbsterforschende Reise zu dem
gemeinsamen Ursprung von Geist
und Körper löst die geistigen
Unreinheiten auf und führt zu
einem ausgeglichenen Geist
voller Liebe und Mitgefühl.
Die Naturgesetze, die unser
Denken, unsere Gefühle, unsere
Urteile und Empfindungen
steuern, werden klar. Durch
direkte Erfahrung versteht man,
wie man Fortschritte macht und
wann man wieder zurückfällt, wie
man Leiden schafft oder sich
davon befreit. Das eigene Leben
wird bestimmt durch gesteigerte
Achtsamkeit, das Durchschauen
von Illusion und Täuschung,
größere Selbstkontrolle und
innerem Frieden.
Weiterführende Links zum Thema:
Anleitung zur Vipassana
Meditation
Ajahn Tong - Der Direkte Weg |